17. November 2022

Stiftung wissensart fördert queer-feministische Lesereihe „Ninia stellt vor…“ im Pavillon Hannover

Erste Lesung am 26.1.2023 mit Elina Penner

Die Moderatorin Ninia LaGrande präsentiert mit dem Pavillon und der Stiftung WissensArt eine neue Literaturreihe. Sie lädt Personen aus dem queer-feministischen Kontext ein, welche im Jahr 2023 an sechs unterschiedlichen Abenden ihre Literatur und Texte aus den Bereichen Belletristik, Journalismus, Lyrik und Popkultur bei uns im Pavillon auf die Bühne bringen. Besondere Einblicke zu den Autor*innen und Werken gibt es am Ende der Lesungen in einem Nachgespräch mit der Moderatorin.

Es geht um Empowerment, Räume von und für FLINTA-Personen – Männer sind natürlich auch herzlich eingeladen – Geschichten fürs Herz, Texte zum Nachdenken oder zum Lachen. Gemeinsam mit der Stiftung WissensArt stellen wir mit der neuen Veranstaltungsreihe ein buntes, aktivistisches, feministisches und progressives Literaturprogramm auf die Beine und Bühne. Die Texte und Bücher erzählen unter anderem von wilden Partys, Trauerbewältigung, Mutterschaft, Abtreibungsrechten, Generation Y, Politik und rassismuskritischer Arbeit. Konzept und Idee für die Reihe: Ninia LaGrande und Penelope Gayer. 

In ihrem Debütroman erzählt Elina Penner von Nelli, die als kleines Mädchen als Russlanddeutsche nach Minden kommt. Sie spricht Plautdietsch und isst Tweeback und versucht, in der Provinz und dem neuen deutschen Leben anzukommen.

Aber die Geschichten über ihr früheres Leben lassen sie nicht los, und als ihre geliebte Oma stirbt, gerät in Nelli etwas durcheinander. Ihr Mann Kornelius eröffnet ihr, sie für eine andere zu verlassen. Und Nelli ist sich am nächsten Morgen nicht sicher, ob sie ihn nicht aus Versehen umgebracht hat …

 Elina Penner erzählt mit Komik und dunklem Humor von einer Gemeinschaft von Menschen, die aneinander festhalten, weil sie nichts anderes haben. Mittendrin eine junge Frau, die zusammenbricht – und ihren eigenen Weg sucht. 

elinapenner.de  

Elina Penner wurde 1987 als mennonitische Deutsche in der ehemaligen Sowjetunion geboren und kam 1991 nach Deutschland. Plautdietsch ist ihre Muttersprache. Nach Jahren in Berlin und in den USA lebt sie mit ihrer Familie in Ostwestfalen. „Nachtbeeren“ ist ihr Debütroman.

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