Förderprojekte

EINE STADT WIRD BUNT

Hamburg Graffiti History 1980 – 1999“ im Museum für Hamburgische Geschichte. Stiftung Wissensart fördert Ausstellungskatalog sowie ausstellungsbegleitende Workshops

Das Museum für Hamburgische Geschichte präsentiert vom 2.11.2022 bis 31.7.2023 die Ausstellung EINE STADT WIRD BUNT. Damit zollt Hamburg den Anfängen der Graffitikultur mit einer Ausstellung Tribut. Nach über sechsjähriger Recherche der Kuratoren zeigt die Ausstellung noch nie gesehene Fotos, Zeitungsausschnitte, Skizzen und Objekte aus den Ursprüngen der Hamburger Graffitigeschichte vom Anfang der 80er Jahre bis zu Ihrem Zenit 1999.

Bis heute hat die Graffiti-Kultur nichts von ihrer Faszination verloren und begeistert auch gegenwärtig nachwachsende Generationen. Doch was waren die Anfänge der Graffiti-Kultur in Hamburg? Wer waren die frühen Protagonisten der Szene und wie waren ihre Geschichten? Die Ausstellung soll u.a. Antworten auf diese Fragen liefern. Sie beabsichtigt  einen Augenmerk auf die Erzählung von subkultureller Vernetzung und Kommunikation vor dem digitalen Zeitalter zu werfen. In der Ausstellung soll gezeigt werden, dass Graffiti kein eng definiertes Phänomen ist, sondern eine von Vielfalt und Veränderung geprägte Kultur.

Die Inhalte der Ausstellung EINE STADT WIRD BUNT reichen weit über das Kernthema Graffiti und seine Entstehung in Hamburg hinaus. Die Vermittlung dieses Teils der Kulturgeschichte Hamburgs und den in der Ausstellung gezeigten Archivalien wird sich im Ausstellungskatalog widerspiegeln. Diese Publikation entsteht in Kooperation mit der Stiftung Wissensart und dem Excellence Cluster Centre for the Study of Manuscript Cultures der Universität Hamburg.

Ein Zugbegleiter bei der Ankunft der Linie S4 am Bahnhof Hasselbrook. Neben dem „Gipsy186“-Panel ein „Alfa“und ein „Kits“ aus dem Jahr 1995. Copyright Foto: Andreas Timm

Weitere Projekte