Filmemacherin Lovorka Peric-Hassler vor einem Wandgemälde von Klaus Paier in Aachen Foto: KP Flügel

„Optische Schreie“ – Film über den Aachener Wandmaler Klaus Paier

Mit ihrem Film erinnert Lovorka Peric-Hassler an Klaus Paier, der, wie Andrea Zuleger in der Aachener Zeitung schreibt, „illegal Wände bemalt und in seinen großformatigen Bildern ein Ventil fand für die Dinge, die ihm Angst machten: Krieg, Wettrüsten, Atomkraft, Umweltverschmutzung, aber auch Homophobie oder der Leistungsdruck in der Schule“.

 

Carsten Friedrichs/ Howdy Partner Booking
Foto: Heiko Franz 

Ohne Förderungen sind Tourneen und Konzerte kaum noch möglich!

„Auf Tournee gehen und Konzerte spielen ist für Künstlerinnen und Künstler quasi die Königsdisziplin. Die direkte Interaktion mit dem Publikum ist durch nichts zu ersetzen. Und auch nicht zuletzt der ökonomische Aspekt sicherte vielen die (prekäre) Existenz.“

 

Unser Engagement.

Die Verbindung von Kunst und Wissenschaft ist in den vergangenen Jahren wieder in den Fokus geraten. Der Begriff ART stammt vom lateinischen ars ab, der sowohl für Kunst als auch für Wissenschaft steht.  Auf dieser Grundlage realisiert die Stiftung wissensart Projekte in der Bereichen Soziokultur, Urban Art, Literatur und Migration, sowie die Auseinandsetzung mit den Folgen der Corona Pandemie im Bereich Kultur.

Interaktionen zwischen Kunst und Wissen werden aufgegriffen.

Unsere Themen:

Regisseur Roger Fritz am Set mit seinem Hauptdarsteller Dave Balko und seiner Regieassistentin Brigitte Thoms 1981 © CTV 72 _ Lisa-Film

Buchprojekt „All das passierte in diesem irrsinnigen Milieu Frankfurt – Gespräche über eine Stadt“ von  Kenneth Hujer wird gefördert von der Stiftung wissensART.

John Robb zum Wandel der Clubkultur

Mit seinem Buch  ‚Goth – Die dunkle Seite des Punk‘ ist John Robb derzeit auf Lesereise in Deutschland.

Im Interview mit KP Flügel

     

    Foto: Thomas Ecke

    Alexander Hacke: „Der wahre Künstler hat keine andere Wahl als sich in der Kunst zu verwirklichen“

    Der Autor und Musiker ist mit seinem Buch: „Krach“ auf Lesereise. Gefördert von der Stiftung wissensART

    Im Interview mit KP Flügel

       

      Foto: Barrett Zinn Gross

      Art & Place Conference: Barrett Zinn Gross aka Vandal berichtet von den Anfängen der New Yorker Graffiti-Kultur

      Subway-Taggs waren für ihn Vandalismus

      Ein Highlight der Art & Place Conference war die Slide-Performance von Barrett Zinn Gross. Ende der Siebziger, Anfang der Achtziger Jahre als Graffiti-Sprayer aktiv. Er taggte an New Yorker Subways vornehmlich VANDAL. Barrett Zinn Gross berichtete, wie er überhaupt als 15-Jähriger zum Subway-Taggen und zu seinem Tagger-Namen VANDAL gekommen war.

      Foto: Lutz Henke

      Lutz Henke zum Stellenwert von Streetart vs. Gentrifizierung: „Es ist schon absurd, so zu tun, als ob es niemals einen Beitrag zur Gentrifizierung gegeben hätte“
      Auch beim Kampfbegriff der Gentrifizierung stellt sich wieder die Frage: Wie definiert und bewertet man das? Ist sie ein perfides Werkzeug der Kapitalisierungs- und Verdrängungsstrategien, die von oben herab betrieben werden, beispielsweise von Immobilienentwicklern und Regierungen?
      Oder betrachtet man Faktoren, gesteuert und selbst-ermächtigt, die zu einer Veränderung der Attraktivität urbaner Räume beitragen?

      Anarcho-power gegen Betonsargbauer

      Graffiti and music as a political practice in the urban landscape of 1980s in Germany

      Could you outline the intention of your presentation?

      KP Flügel in conversation with Sven Niemann, DJ Cut Spencer

      Street art in the field of tension between resistance and commercial appropriation

      In her article ‘Diese Wand bleibt bunt – Lokale Identifikation über Street-Art’ for the book ‘Gentrifizierung und Touristifizierung in der Hamburger Sternschanze’, edited by Ursula Kirschner and Anja Saretzki and published by Transcript in 2023, Anna Mirjam Liley explores local identification through street art.

      KP Flügel asked Anna Mirjam Liley about her view of things. The author will be taking part in the Art and Place discussion on the topic of gentrification on Friday, 2 May 2025.

      Street Art im Spannungsfeld zwischen Widerstand und kommerzieller Aneignung

      Anna Mirjam Liley hat sich in ihrem Beitrag „Diese Wand bleibt bunt – Lokale Identifikation über Street-Art“ für das Buch „Gentrifizierung und Touristifizierung in der Hamburger Sternschanze“, herausgegeben von Ursula Kirschner und Anja Saretzki, erschienen 2023 bei Transcript, mit der lokalen Identifikation über Street Art auseinandergesetzt.

      KP Flügel befragte Anna Mirjam Liley zu ihrer Sicht der Dinge. Die Autorin wird am Freitag, 2. Mai 2025 an der Art-and-Place-Diskussion zum Thema Gentrifizierung teilnehmen.

       

      Die Punk-Ikone @viviengoldmanforreal u.a. bekannt als Musikerin (The Flying Lizards, The Slits etc.), Autorin (u.a. „Die Rache der She-Punks: Eine feministische Musikgeschichte von Poly Styrene bis Pussy Riot“) und Bob Marley-Vertraute und -Biografin kommt im Juni 2025 für einige Auftritte zurück nach Deutschland.

      Intention der Ausstellung „States of Rebirth“ im Phoxxi, dem temporären Haus der Photographie, Deichtorhallen Hamburg, sei es, die Beziehungen zwischen Körper, Bewegung und gesellschaftlichen Strukturen in physischen und digitalen Räumen zu beleuchten. 

      Art & Place Conference, Saarbrücken, Historisches Museum Saar, Saturday, 3th of May 2025
      2:30pm | Discussion
      ➔ Sven Niemann (DE): Anarcho-Power gegen Betonsargbauer: Graffiti and music as a political practice in the urban landscape of 1980s in Germany

      Graffiti, wie wir es heute kennen ist eigentlich erst so ab 1983 nach Deutschland gekommen. Daher hat mich interessiert, was in den Songs unter dem Begriff Graffiti verstanden wird.
      In meinem Vortrag möchte ich diese Zusammenhänge zwischen den dynamischen Veränderungen im Stadtraum, der Popmusik und den Graffitis auf den Wänden anhand von Fotos und Songbeispielen diskutieren.

      Link zum Mixtape
      https://soundcloud.com/cut-spencer/cut-spencer-kohl-car

      Foto: Barrett Zinn Gross

      At Art&Place in Saarbrücken, graffiti writer VANDAL from New York will talk about the beginnings of his work at the end of the 1970s in the USA

       

      Barrett Zinn Gross aka „VANDAL“ did graffiti on subway trains in New Yorkfrom 1978 until 1981. He was inspired by his Teenage angst.

      KP Flügel in conversation with Barett Zinn Gross

       

      Vampirella vor ihrem Piece von 1985 in der Ausstellung ‚Illegal‘ Foto: KP Flügel

      Eine Graffiti-Geschichte aus Amsterdam

      Sie war eine von drei Sprayerinnen, die Anfang der 80er Jahre in Amsterdam die Aufmerksamkeit auf sich zogen. Valesca Meist, alias Vampirella, war damals 13 Jahre alt. Inspiriert von der Punk- und Hip-Hop-Kultur hat sie später ihre erlernten Fähigkeiten aus der Grafikschule anderweitig genutzt. Mit Hilfe anderer Sprayer gelangte sie illegal auf verschlossene Bahngelände in der niederländischen Metropole und begann dort zu sprühen. 40 Jahre später ist sie auf dem Cover des Katalogs der Ausstellung „Illegal“ abgebildet,………

      Marita Brinkmann hat Valesca Meist nach ihren Erinnerungen als „Vampirella“ befragt und danach, was sie heute macht.

       

      Studie zur Identitätssicherung von Kunst- und Kulturschaffenden in Zeiten der Corona-Pandemie

      Studie zur Corona-Pandemie

      Strategien der Identitätssicherung von Kunst- und Kulturschaffenden in Zeiten der Corona-Pandemie.

      Welche Auswirkungen hat die Corona-Pandemie auf biografische Verläufe von Kunst und Kulturschaffenden? Fühlten sie sich in ihrer beruflichen und persönlichen Identität bedroht? Welche waren ihre individuellen Bewältigungsstrategien? Zu diesem Fragekomplex der Verarbeitungsstrategien haben die in Berlin ansässige Stiftung Wissensart und die Hamburger Quadriga gGmbH eine Studie erstellt.

      Die Ergebnisse liegen jetzt vor.

      Foto: Carl Philipp

      Kulturmanagerin Anna Lafrentz: „… kleine eigenständige Existenzen gehen unter und werden im Stich gelassen.“

      Die Kulturmanagerin und studierte Kunsthistorikerin über ihre Erfahrungen während der Zeit der Pandemie und über ihre Kritik an der Politik, wie in dieser Zeit mit freiberuflich tätigen Kulturschaffenden umgegangen wurde.

      „Die Worte ‚wir lassen niemanden im Stich‘ waren ein weiteres Mal heiße Luft. Wann ändern wir unsere Systeme endlich so, dass nicht Kapital, sondern Mensch und Planet die Entscheidungen beeinflussen?“

      Das Interview führte KP Flügel

      Foto: Lucja Romanowska

      Kostümbildnerin Sophia Lund fühlte sich abgehängt: „In der Coronazeit wurden Druck und finanzielle Abhängigkeit verschärft“

      Als essentielle Eckpunkte für Ihre Identität als Künstlerin nennt Kostümbildnerin Sophia Lund: „Offenes Denken, Beobachtungsgabe, Unabhängigkeitsstreben, Schaffensdrang, Experimentierfreude, Output, Austausch.“

      Als der Lockdown verkündet wurde, hatte sie „keine Lust mehr den Kopf weiter hängen zu lassen und die Idee ihrer freien Unabhängigen Solo-Arbeit weiterverfolgt.

      Das Interview führte KP Flügel

       

      „In Gesprächen suche ich Auswege aus der Krise des Stillstands“

      Timo Jacobs, Schauspieler, Regisseur, Autor und Produzent, zur Situation während der Corona-Zeit: 

      Identifiziert mit hohem kindlichen Anteil erforsche ich Selbstwirksamkeit, um ein positiveres Weltbild zu erzielen. Nach dem Motto, ich habe am Diskutieren Vergnügen, solange ich niemanden überzeugen muss. Aber brauchen wir den Willen zu überzeugen, um überhaupt etwas zu schaffen? Ich möchte behaupten, dass sich nicht die Stärkeren oder die Klügeren entwickeln, sondern die Menschen, die auf Veränderungen reagieren. Kultur lässt uns wachsen und verbindet uns, ist logisch, nur noch nicht bei allen angekommen.

      wissensWert

      Arcanes archiviert urbane Kunst, damit sie nicht in Vergessenheit gerät!

      Arcanes wurde auf Initiative der Fédération de l’Art Urbain gegründet und besteht aus Kennern für urbane Kunst und archiviert Urban Art in allen seinen Facetten. Die Archivierung bildet die Grundlagen für eine akademische Forschung, um die Geschichte dieser Bewegung zu bewahren und weiterzugeben.

      KP Flügel hat für die Stiftung wissensART  mit Nicolas Gzeley vom Centre Arcanes gesprochen…..

      „Embassy of Hope – Café International“ – Für Mohammed „Ziko“ Ghunaim ein kultureller Begegnungsort für Menschen unterschiedlicher Herkunft

      Seit 2017 leitet Mohammed Ghunaim, genannt „Ziko“, das im Thalia an der Gaußstraße angesiedelte Projekt „Embassy of Hope – Café International“. Für sein Engagement erhielt er 2022 die Auszeichnung „Hamburger des Jahres“ des TV-Senders Hamburg1 im Bereich Kultur.

      Ninia stellt vor……….

      Ninia LaGrande mag den Spagat zwischen den Szenerien von off bis etabliert / sie kuratiert die queer-feministische Literaturreihe „Ninia stellt vor …. “ die von der Stiftung Wissensart gefördert wird

      „Die Intention, die Reihe ‚Ninia stellt vor …… Queer feministische Literatur im Pavillon Hannover‘ zu kuratieren, entstand auf Anregung von Penelope Gayer, die für das Kulturzentrum Pavillon in Hannover literarische Reihen bzw. Veranstaltungen organisiert“, verrät Ninia LaGrande.

      Presse

      Interview-Studie zu Befindlichkeiten von Kulturschaffenden während der Corona-Zeit veröffentlicht!


      Hamburg, im Juli 2024 – Zwischen Schockzustand und Entschleunigung lässt sich das Befinden der Kunstschaffenden zusammenfassen, die zwischen Sommer 2022 und Frühjahr 2024 im Rahmen eines standardisierten Leitfadens befragt worden sind. Durchgeführt wurde die Interview-Studie mit 15 Teilnehmenden aus Literatur, Theater, Film, Tanz und Clubkultur von der Stiftung Wissensart und der Quadriga gGmbH.

       

      Buchpreis für ‚EINE STADT WIRD BUNT‘

      Auszeichnung der Hamburger Staats- und Universitätsbibliothek für das Buch „Eine Stadt wird bunt“ mit dem Preis „HamburgLesen – Hamburg-Buch des Jahres“ und überwältigend positive Resonanz auf die gleichnamige Ausstellung im Museum für Hamburgische Geschichte